Denkmalschutzfenster – historische Ansicht, heutige Technik
Für denkmalgeschützte Gebäude, Stadtvillen und Fachwerkhäuser liefern wir Denkmalschutzfenster von UNILUX aus massivem Holz. Sie bilden das historische Vorbild nach – mit Wetterschenkel, Kapitellen, Zierbeschlägen und passender Profilierung – und erreichen zugleich heutige Dämm- und Schallschutzwerte.
Das entscheidet die Behörde am konkreten Objekt. In der Regel dürfen Fenster erneuert werden, wenn das dem Erhalt des Gebäudes dient und die Ansicht gewahrt bleibt – Sprossenteilung, Profilierung, Farbe und Beschläge müssen also zum Bestand passen. Klar ist: Vor dem Austausch muss das Vorhaben abgestimmt sein. Wir bereiten diese Abstimmung mit vor und liefern die Unterlagen, die dafür gebraucht werden.
Warum Holz im Denkmal
Historische Fenster waren Holzfenster. Ihre schmalen Profile, die sichtbare Maserung und die Möglichkeit, Zierelemente anzuarbeiten, lassen sich in keinem anderen Material gleichwertig nachbilden. UNILUX verwendet dafür ausschließlich massives Holz.
Dazu kommt der praktische Punkt: Ein Holzfenster lässt sich nachbehandeln. Wo eine Kunststoffoberfläche nach Jahrzehnten ersetzt werden muss, wird ein Holzfenster neu lasiert oder lackiert – bei Gebäuden, die auf lange Zeiträume gedacht sind, ein Argument.
Für die Farbgebung stehen 210 Farb- und Lasurtöne zur Wahl.
Das klassische Denkmalschutzfenster und das Stil-Fenster
UNILUX führt zwei Linien für historische Gebäude. Beide gibt es in den Profilierungen schräg und rustikal: schräg zeigt klare Kante und passt zu nüchterner Architektur, rustikal orientiert sich an der weichen Linienführung alter Fenster.
Das klassische Denkmalschutzfenster
Bildet das historische Vorbild nach: passende Optik außen, moderne Technik innen. Durch Mehrfachverglasung sind Schall- und Wärmeschutz gegeben, ohne dass der Charakter des Gebäudes verlorengeht.
Das Stil-Fenster
Eine vorgesetzte Holzabdeckung betont den Holzcharakter zusätzlich – darauf wird gerade in der Sanierung Wert gelegt. Die Stil-Ausführung ist die ausdrucksstärkere der beiden Linien.
Wetterschenkel, Kapitelle, Griffe und Beschläge
In historischen Gebäuden steckte die Sorgfalt im Detail. Diese Details gibt es weiterhin – aus Holz gearbeitet oder als Zierbeschlag aus Metall.
Wetterschenkel
Leitet Regenwasser vom Holz weg. Wo eine Alu-Regenschiene stilistisch stören würde, ist der Wetterschenkel aus Holz die richtige Lösung.
Kapitelle
Der Abschluss eines Zierprofils oder einer Schlagleiste. Kapitelle, Fuß- und Zwischenstücke gibt es in großer Variantenvielfalt.
Stangengetriebe & Zierbänder
Eigens für den Denkmalschutz entwickelt. Zusammen mit passenden Zierbändern unterstreicht das Zierstangengetriebe den historischen Charakter.
Denkmalgriffe
In vier historischen Varianten: Messing, Messing antik, Nickel matt und patiniert. Handwerk aus deutscher Fertigung.
Profilierung schräg oder rustikal
Beide Fensterlinien erhalten Sie in zwei Designlinien. Schräg wurde für moderne Architektur entwickelt und unterstreicht deren schnörkellose Linienführung. Rustikal orientiert sich an der Formensprache alter Fenster und passt dort, wo die Fassade historisch geprägt ist.
Welche Profilierung genehmigungsfähig ist, gibt in der Regel die Denkmalschutzbehörde vor. Wir klären das vor der Bestellung.
Von der Genehmigung bis zur Montage
Abstimmung mit der Behörde
Wir beraten Sie zu genehmigungsfähigen Lösungen und unterstützen bei der Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.
Originalgetreue Optik
Sprossenteilung, Profilierung, Farbgebung und Beschläge orientieren sich am historischen Vorbild Ihres Gebäudes.
Heutige Energieeffizienz
Trotz historischer Anmutung erreichen die Fenster zeitgemäße Wärmedämm-, Schallschutz- und Sicherheitswerte. Zur Förderung beraten wir in der Energieberatung.
Denkmalschutzfenster – FAQ
Brauche ich für neue Fenster im Denkmal eine Genehmigung?
Ja. Bei einem denkmalgeschützten Gebäude muss der Fenstertausch vorab mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Die Behörde prüft das Vorhaben und legt fest, was einzuhalten ist – in der Regel dürfen Bauelemente verändert werden, wenn das dem Erhalt dient und die Optik gewahrt bleibt. Wir bereiten die Abstimmung mit vor.
Was unterscheidet das klassische Denkmalschutzfenster vom Stil-Fenster?
Beide sind Holzfenster von UNILUX mit historischer Anmutung. Das klassische Denkmalschutzfenster bildet das historische Vorbild möglichst genau nach. Beim Stil-Fenster kommt eine vorgesetzte Holzabdeckung hinzu, die den Holzcharakter zusätzlich betont – gefragt vor allem in der Sanierung.
Welche Zierelemente sind möglich?
Wetterschenkel aus Holz, Kapitelle als Abschluss von Zierprofil oder Schlagleiste, Zierstangengetriebe mit passenden Zierbändern sowie Denkmalgriffe in vier historischen Farbvarianten. Dazu die Profilierungen schräg und rustikal. Welche Kombination genehmigungsfähig ist, hängt am Objekt.
Erreichen Denkmalschutzfenster heutige Dämmwerte?
Ja. Historische Optik außen und Mehrfachverglasung innen schließen sich nicht aus – auch Schallschutz und Einbruchhemmung lassen sich einbauen. Welche Verglasung zulässig ist, gibt die Denkmalschutzbehörde vor.
Gibt es Förderung für Fenster im denkmalgeschützten Gebäude?
Wenn die neuen Fenster die Energieeffizienz verbessern, kommen Fördermittel grundsätzlich in Betracht. Wir prüfen das im Rahmen unserer Energieberatung und rechnen mögliche Zuschüsse in das Angebot ein.
Denkmalschutzfenster im Rhein-Main-Gebiet
Unsere Ausstellung liegt in der Darmstädter Landstraße 90 in Frankfurt-Sachsenhausen. Von dort betreuen wir Bauherren, Sanierer und Architekten im gesamten Rhein-Main-Gebiet.
Wir kommen zum Aufmaß zu Ihnen, montieren RAL-gütegesichert und bleiben auch danach Ihr Ansprechpartner vor Ort – kein Callcenter, keine wechselnden Subunternehmer.
Kurzer Draht
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Wir sehen uns den Bestand an, klären die Vorgaben der Behörde und begleiten Sie bis zur fertigen Montage.